Spendenbrief

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Gemeindemitglieder                             

Liebe Freunde der Gnadenkirche                  

Leipzig-Wahren!                                                            Leipzig-Wahren, April 2012

 

 

Seit 2009 haben der Kirchenvorstand und der Förderverein für Gemeindeaufbau unserer Gnadenkirchgemeinde regelmäßig über das Projekt „Neue Glocken für die Gnadenkirche Leipzig-Wahren“ informiert. In den zurückliegenden Jahren konnte die Finanzierung dafür auf eine gesicherte Grundlage gestellt werden. Zahlreiche und großherzige Spenden haben das ermöglicht. Das Glockenkonto ist zur Zeit mit 105.000 € gefüllt. Darin enthalten sind auch Geld aus einem Vermächtnis und Beihilfemittel des Regionalkirchenamtes.

 

Auf dieser Basis wurde im 2. Halbjahr 2011 das Leipziger Ingenieurbüro Ritter-Müller nach erfolgter Ausschreibung mit Bauplanung und Bauleitung beauftragt. Endgültig wurde die Disposition für die neuen Glocken in Zusammenarbeit mit dem Kirchlichen Baubüro und dem Glockensachverständigen des Kirchenbezirks Leipzig erarbeitet. Dabei wurde auch das Geläut unserer katholischen Nachbargemeinde St. Albert berücksichtigt.

 

Anfang März 2012 lag die Auswertung der Angebote vor. Im Ergebnis wurde eine Finanzierungslücke von rund 30.000 € sichtbar. Dafür gab es im Wesentlichen drei Ursachen: eine unzureichende Vorplanung durch das Regionalkirchenamt Leipzig, ein deutlich höheres Gesamtgewicht der drei Glocken und die notwendige komplette Erneuerung der Holzdecke der Glockenstube. Der Kirchenvorstand hat auf seiner Sitzung am 14. März 2012 trotz der bestehenden Finanzlücke beschlossen, den Glockenguss zu beauftragen. Das geschah auch auf dem Hintergrund, dass ein Sinken des Preises für Glockenbronze nicht zu erwarten ist. Ausgehend davon hat dann der Glockenausschuss auch die anderen Gewerbe mit den angebotenen Leistungen beauftragt.

 

Die Glocken werden in der „Glocken- und Kunstgießerei Rincker“, bestehend seit 1590 in Sinn (Lahn-Dill-Kreis, Hessen), Nähe Gießen, gegossen. Die Glockenzier entwarf der Metallgestalter Peter Luban aus Plauen, der auch die Wachsvorlagen für die Glockenformen anfertigen wird. Die große Glocke erhält als Zier die Silhouette der Gnadenkirche. Auf der mittleren Glocke wird eine Lutherrose zu sehen sein. Die kleine Glocke schmückt der romanische Taufstein der Gnadenkirche. Ein weiteres Zierelement der Glocken sind umlaufende Bänder, die Symbole der romanischen Kirchentür der Gnadenkirche aufnehmen, die im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig ausgestellt ist. Zum Glockenguss ist eine Busfahrt der Gemeinde zur Gießerei in Sinn geplant. Darüber wird rechtzeitig und ausführlich informiert.

Läutetechnik und Elektroanlagen werden von der Firma Heidenauer Glockenläute- und Elektroanlagen GmbH Heidenau, bei Dresden, installiert. Andere Firmen wie Zimmerei, Gerüstbau, Maurer, Maler kommen aus Leipzig oder dem Umland.

 

Der kirchliche Baupfleger hat gegenüber dem Glockenausschuss signalisiert, dass das Regionalkirchenamt Leipzig sich in „erheblichem Umfang an der Deckung der entstandenen Mehrkosten“ beteiligen wird.

 

Aber ohne Ihre Hilfe kann das „Neue Geläut für die Gnadenkirche Leipzig-Wahren“ nicht gelingen. Die Evangelisch-Lutherische Gnadenkirchgemeinde Leipzig-Wahren bittet Gemeindemitglieder, Freunde der Gnadenkirche, Interessierte an der Wahrener Geschichte um weitere Spenden, damit das neue Geläut Ende Oktober 2012 hell und fröhlich zum Lobe Gottes und zur Freude des gesamten Stadtteils erklingt.

 

Bitte helfen Sie alle mit!

 

Spendenkonto:

 

Kontoinhaber                                    Kirchenbezirk Leipzig

Kontonummer                                   1620479043            

Bankleitzahl                                      35060190 bei KD-Bank                

Verwendungszweck             1924 Glocken

 

Auf Wunsch stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pfarramt in der Rittergutsstraße 2, 04159 Leipzig, Telefon 0341-4611850, gern eine Spendenbe-scheinigung für das Finanzamt aus.

 

Zum Erntedankfest am 23. September 2012 sollen die neuen Glocken gesegnet werden, bevor sie ihren endgültigen Platz im Glockenstuhl einnehmen. Das neue Geläut soll dann am Kirchweihsonntag, 28. Oktober 2012, die Gemeinde und ihre Gäste zum ersten Mal zum Gottesdienst rufen. Sie sind schon jetzt zu beiden Tagen sehr herzlich eingeladen. Bitte merken Sie sich diese Tage vor.

 

Wir danken Ihnen ganz herzlich und grüßen Sie mit dem Spruch, den die große Glocke zieren wird

 

„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden“,  Lukas 2, 14

 

 

 

Rudolf Berthold                                                                    Helge Voigt              

Kirchenvorstand                                                                   Pfarrer

 

 

 

Hans-Reinhard Günther                                                      Melanie von Truchsess

Förderverein Gemeindeaufbau                             Pfarrerin z.A.